





Berührt beim Eintreten kurz gemeinsam den Türrahmen oder tippt Fäuste aneinander. Sprecht still ein Dank an den Tag oder an die Person neben euch. Es ist albern, ja, doch Humor entlastet, und das Ankommen fühlt sich vereint statt zerstreut an.
Stellt einen Timer auf sechzig Sekunden. Eine Person lobt konkret drei Kleinigkeiten, die die andere zuletzt getan hat. Dann Wechsel. Keine Ironie, keine Relativierungen. Nach wenigen Tagen wächst Mut, größere Themen freundlich anzuschauen, weil die Grundwärme bereits vorhanden ist.
Setzt euch sonntags zehn Minuten zusammen. Jede Person benennt eine verfehlte Erwartung der Woche und einen Dank. Regel: Erst Dank, dann Wunsch. Keine Verteidigungen. Das Ritual macht Verletzlichkeit sicherer und verhindert, dass Kleinigkeiten sich zu Dauerkonflikten hochschaukeln.
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